Presseinformation
-
Aufsichtsbehörde stimmt Investition für die Sinfoniekonzerte zu
VON URSULA KOCH Minden (mt). Die Rückkehr der Sinfoniekonzerte von der Stadthalle in das Stadttheater Minden war bereits mit dem neuen Theatermagazin festgeschrieben. Nun haben auch die Aufsichtsbehörden grünes Licht gegeben.Denn damit die Konzertbesucher im Theater nicht nur das gediegenere Ambiente vorfinden, sondern auch eine gute Akustik, braucht das Stadttheater ein so genanntes „Musikzimmer“, damit nicht die von den Musikern erzeugten Töne nach oben in den Bühnenturm entschwinden. Das darf das Theater der hochverschuldeten Stadt nun mit Genehmigung der Aufsichtsbehörden bauen lassen.12 000 Euro werden die mobilen Schallreflektoren kosten, berichtet Noch-Theaterleiter Bertram Schulte. So günstig sei das nur, weil das Technik-Team des Theaters selbst ans Werk gehe. Die Metallrahmen würden von einer heimischen Fachfirma geschweißt. „Auf dem freien Markt hätten wir 100 000 Euro zahlen müssen“, ergänzt er.Die Kosten verschieben sich damit, fielen doch bisher jeweils 2000 Euro Miete für die Stadthalle für die sechs Saison-Konzerte der Nordwestdeutschen Philharmonie (NWD) an. „Was besser, was schlechter ist, diese Frage stellt sich derzeit nicht“, argumentiert NWD-Intendant Andreas Kuntze nüchtern. „Die NWD leistet mit dem Umzug ihren Sparbeitrag“. Die Stadthalle verfüge über eine „sensationelle Beleuchtung“, fügt Orchestergeschäftsführer Christian Becker hinzu, die einzelnen Instrumentengruppen thermische Probleme beschert hätte. „Die betreibenden Wirte haben sich sehr bemüht, aber entweder war es zu warm oder zu dunkel“.„Mit der Verlagerung zum Theater erfährt die erprobte Zusammenarbeit einen neuen Impuls“, hofft Kuntze.© Mindener Tageblatt 10.7.2010 Texte und Fotos aus dem Mindener Tageblatt und/oder www.mt-online.de sind urheberrechtlich geschützt. Ihre Weiterverwendung ist nur mit Genehmigung der Chefredaktion gestattet.

